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| + | =={{colored|MidnightBlue|Ankündigungen und Neuigkeiten für das Jahr 2026}}== | ||
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| + | [[Datei:Hofmann Mailand 2026.jpeg|left|thumb|200px|Prof. Annette Hofmann (re) mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (mi), Foto: Fondazione Luigi Rovati]] | ||
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| + | Zur Feier der Olympischen und Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 präsentiert die Fondazione Luigi Rovati eine große Ausstellung, die der Geschichte, den Protagonist:innen und den Werten sportlicher Wettkämpfe von der Antike bis zur Gegenwart gewidmet ist. Prof. Dr. Annette Hofmann besuchte mit dem Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier und seiner Ehepartnerin in Mailand die Präsentation mit dem Titel "Die Olympischen Spiele. Eine 3000-jährige Geschichte". Neben Annette Hofmann nahmen auch die Präsidentin des Goethe-Instituts, Prof. Dr. Gesche Joost, und der Präsident des Italienischen Fechterbundes teil. Dr. Hofmann ist Professorin an PH Ludwigsburg und Präsidentin des Weltrates für Sportwissenschaft (ICSSP), außerdem kommissarische Vorsitzende der Deutschen Olympischen Akademie (DOA) und Vizepräsidentin des Deutschen Turner-Bundes (DTB). In Mailand war sie für das olympische Jugendlager zuständig. Als Mitglied der DAGS und des Instituts für Sportgeschichte Baden-Württemberg besuchte sie die Ausstellung, die vom 26. November 2025 bis zum 22. März 2026 gezeigt wird und Teil des Kunstprogramms der Spiele ist. | ||
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| + | Weitere Informationen zur Ausstellung [https://www.olympics.com/museum/de/events/fondazione-luigi-rovati hier] | ||
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| + | ==={{colored|blue|Migration, Integration und Identität im deutschen Sport in historischer Perspektive}}=== | ||
| + | ===={{colored|blue|13. DAGS-Symposium am 20./21. November 2026 in Hannover}}==== | ||
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| + | Die gemeinsame Tagung des [https://nish.de/ Niedersächsischen Institut für Sportgeschichte e.V., Hannover] (NISH) und der DAGS geht der Frage nach, wie die Turn- und Sportorganisationen in den letzten 200 Jahren mit dem Spannungsfeld von Migration, Integration und Identität umgegangen sind. Inwieweit haben Migration und Integration die Identität des deutschen Sports geprägt und verändert? Oder war und ist möglicherweise eine vergleichsweise stabile Identität die Voraussetzung für die zweifelsohne erheblichen Integrationsleistungen des deutschen Sports? | ||
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| + | Mehr dazu und CfP: [https://www.hsozkult.de/searching/id/event-160188?title=migration-integration-und-identitaet-im-deutschen-sport-in-historischer-perspektive&recno=1&q=wedemeyer-kolwe&sort=&fq=&total=76 H-Soz-Kult] | ||
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| + | <br><hr class="aktuellelinie"><br><br> | ||
=={{colored|MidnightBlue|Ankündigungen und Neuigkeiten für das Jahr 2025}}== | =={{colored|MidnightBlue|Ankündigungen und Neuigkeiten für das Jahr 2025}}== | ||
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===Kuhles Heileit=== | ===Kuhles Heileit=== | ||
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| + | ==={{colored|blue|Zwischen Idealismus und NS-Ideologie}}=== | ||
| + | ===={{colored|blue|DLRG beleuchtet ihre widerspruchsvolle Geschichte zwischen 1925 und 1945}}==== | ||
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| + | [[Datei:Gruppenfoto_DLRG_1925-1945.jpg|left|thumb|450px|Autorin Dr. Kerstin Teicher präsentierte die Ergebnisse der Studie mit DLRG Präsidentin Ute Vogt und dem Leiter der Verbandskommunikation im DLRG Präsidium, Frank Villmow. Foto: DLRG]] | ||
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| + | Bad Nenndorf/Berlin. Zur Geschichte der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) seit ihrer Gründung vor 112 Jahren in Leipzig sind bis heute einige Chroniken veröffentlicht worden. Die Auseinandersetzung mit dem dunkelsten Kapitel des Verbandes, die Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945, beschränkte sich darin zumeist auf einzelne wichtige Ereignisse. Mit dem Werk „Zwischen Idealismus und NS-Ideologie“ legt die Organisation für Wasserrettung nun erstmals eine fundierte Betrachtung ihrer Arbeit während dieser Zeit vor. „Es gehört für uns zur Erinnerungskultur, sich nicht nur an unser Gründungsjahr beziehungsweise an die eindrucksvolle Dauer unseres Bestehens zu erinnern. Die Zeit des Faschismus ist ebenso Bestandteil der Geschichte der DLRG, die es aufzuarbeiten gilt“, sagte Präsidentin Ute Vogt am Mittwoch (29.10.) bei der Vorstellung der Studie in Berlin. | ||
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| + | ====={{colored|blue|Drei Jahre Forschungsarbeit}}===== | ||
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| + | Mit dieser Aufarbeitung beauftragte das DLRG Präsidium ein Autorenteam, dessen Mitglieder verschiedene wissenschaftliche Hintergründe mitbrachten. Dieses erschloss über 3.000 Quellen aus der Zeit von 1925 bis 1945 und ließ die wichtigsten Ergebnisse seiner Untersuchungen in die knapp 400 Seiten umfassende Neuerscheinung einfließen. Bei ihrer Recherche entdeckten die Autoren auch hunderte bislang unbekannte Fotos, Grafiken und Abbildungen sowie einige Film- und Radioaufnahmen. | ||
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| + | ====={{colored|blue|In Diensten des NS-Regimes}}===== | ||
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| + | Das entstandene Werk zeichnet im ersten Teil die Geschichte eines Verbandes nach, dem zunächst 1925 – nur zwölf Jahr nach der Gründung – kurz vor dem Aus stehend die Wende gelang. | ||
| + | Mit demokratischer Satzung und Struktur etablierte sich die Organisation Anfang der 1930er Jahre in der gesamten Weimarer Republik. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten erfolgte schnell die Einbindung der DLRG in das Regime. Durch dessen Unterstützung wuchs die Organisation rasant – beförderte jedoch die Verbreitung der NS-Ideologie und grenzte Mitmenschen aus. Der zweite Teil nähert sich den Menschen, die die DLRG damals neu organisierten, die dem Gedanken der Lebensrettung erneute Geltung verschafften und die die verhängnisvolle Entwicklung nach 1933 oft mittrugen. Aus Idealisten, die sich 1925 eine demokratische Satzung gaben und ihr Leben der Rettung aus Wassergefahr widmeten, wurden innerhalb weniger Jahre vielfach überzeugte Nationalsozialisten – oder auch deren Opfer. Im abschließenden Teil vertiefen die Autoren wichtige Aspekte der Arbeit der DLRG. Sie gehen dabei auch auf die Situation der jüdischen Mitglieder ein und widmen den Frauen im Verband ebenso ein Kapitel wie der Jugend – jeweils erstmalig für diesen Zeitraum der Geschichte. | ||
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| + | ====={{colored|blue|Bekenntnis zu Demokratie und Vielfalt}}===== | ||
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| + | Die jetzt vorgelegte Aufarbeitung versteht die DLRG auch als Warnung. „Die Arbeit der Autoren zeigt eindrucksvoll, dass sich die Verantwortung einer großen Gemeinschaft wie der unseren nicht auf eine ehrenwerte Aufgabe wie die Rettung am und im Wasser begrenzen lässt. Die DLRG ist Teil der bürgerlichen Zivilgesellschaft und hat als solche auch die Aufgabe, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu verteidigen“, so Präsidentin Ute Vogt. Die DLRG versteht sich als tolerante, lebendige und offene Gesellschaft, an der Menschen unabhängig von Herkunft, Religion oder ihrer jeweiligen Lebenswelt gleichermaßen teilhaben können. Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus und jede andere Form von Menschenfeindlichkeit haben in der DLRG keinen Raum. Eine Zusammenarbeit mit Parteien, Organisationen, Verbänden oder Gruppen, die die Verfassung in Frage stellen und die Demokratie bedrohen, ist für die DLRG ausgeschlossen. | ||
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| + | ====={{colored|blue|Anstoß für weitere Forschung}}===== | ||
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| + | Die Veröffentlichung des Buches zur Geschichte der DLRG während des Nationalsozialismus soll nach dem Willen des Verbandes erst der Beginn des Aufarbeitungsprozesses sein. Die dargelegten Ergebnisse und damit verbundenen Einordnungen sollen zur weiteren Auseinandersetzung anregen. Dazu Ute Vogt: „21 Jahre DLRG auf überschaubaren 400 Seiten lassen Raum für weitere Forschungen, zu denen wir einladen und die wir gern unterstützen.“ [[Datei: DLRG 1925-1945_Cover.jpg|right|thumb|200px|Quelle: DLRG]] | ||
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| + | Das Buch „Die DLRG 1925-1945 – Zwischen Idealismus und NS-Ideologie“ ist gedruckt und als E-Book erhältlich. | ||
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| + | ====={{colored|blue|Über die DLRG}}===== | ||
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| + | Die DLRG als private Wasserrettungsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Hierfür klären ihre ehrenamtlich Aktiven über Wassergefahren auf, bringen Menschen das Schwimmen bei und bilden sie im Rettungsschwimmen aus. Zudem wachen rund 55.000 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer jährlich 2,6 Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. Sie engagieren sich darüber hinaus in der örtlichen Gefahrenabwehr und bilden Einheiten der rund 80 DLRG Wasserrettungszüge für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Die DLRG zählt derzeit knapp 630.000 Mitglieder. Mehr als 1,3 Millionen Förderinnen und Förderer unterstützen die lebensrettende Arbeit mit Spenden. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier | ||
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| + | Pressekontakt: Martin Holzhause, Leiter DLRG Pressestelle, Telefon: 0 57 23 955 442, E-Mail: presse@dlrg.de | ||
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| + | ==={{colored|blue|„Das Gedächtnis des Sports stärken – den sporthistorischen Diskurs fördern“}}=== | ||
| + | ===={{colored|blue|Bericht über das 12. DAGS-Symposium anlässlich 100 Jahre Gründung des „Museum für Leibesübungen“ zu Berlin vom 30. September bis 2. Oktober 2025 beim Landessportbund Berlin}}==== | ||
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| + | [[Datei: DAGS-Symposium Berlin 2025.jpg|left|thumb|360px|Auditorium mit Moderatoren Gerhard Steins und Michael Krüger, Foto: Jürgen Engler]] | ||
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| + | Die Gründung des Museums für Leibesübungen vor 100 Jahren war der Anlass für das 12. Symposium der Deutschen Arbeitsgemeinschaft von Sportmuseen, Sportarchiven und Sportsammlungen (DAGS) e.V.. Veranstalter waren neben der DAGS das Forum für Sportgeschichte – Förderverein für das Sportmuseum Berlin e.V. (FoS), der Landessportbund (LSB) Berlin sowie als Förderer die Stiftung Hollstein. | ||
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| + | Das 1925 von Erich Mindt im Berliner Schloss eingerichtete Museum für Leibesübungen war das erste nationale Sportmuseum in Deutschland, in dessen Nachfolge sich das heute im Deutschen Sportforum beheimatete Deutsche Sportmuseum sieht. Es war aber auch Vorläufer des in Köln am Rheinufer angesiedelten Deutschen Sport- und Olympiamuseums. Die Leiter beider Einrichtungen berichteten auf der Tagung über ihre sportmuseale Arbeit, über die gesammelten und ausgestellten Objekte und ihre Konzepte, Ziele und Wege, mit denen sie Sportgeschichte lebendig und einem breiten Publikum nahezubringen versuchen. Neben diesen zentralen Sportmuseen gibt es inzwischen eine Vielzahl von regionalen und lokalen Sportmuseen, Ausstellungen von Vereinen und Verbänden sowie Organisationen zur Sportgeschichte wie das Niedersächsische Institut für Sportgeschichte e.V. oder das Institut für Sportgeschichte Baden-Württemberg e.V., die sich in Zusammenarbeit mit Sportorganisationen, aber auch Kultureinrichtungen wie staatlichen Archiven, Bibliotheken, öffentlichen Museen und nicht zuletzt auch privaten Sammlungen und Antiquariaten darum bemühen, das „Gedächtnis des Sports“ zu stärken. Die Dachorganisation des deutschen Sports bzw. der in Vereinen und Verbänden in Deutschland organisierten Sportbewegung, der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hatte vor fast 20 Jahren dieses Motto – „Gedächtnis des Sports“ – erfunden, hat aber selbst nichts Wesentliches beigetragen, um es auch zu stärken. Dies wurde nun in Berlin beim 12. DAGS-Symposium getan, auf dem Vertreterinnen und Vertreter aller wesentlichen Akteure der musealen und archivalischen Arbeit zur Sportgeschichte berichteten und miteinander ins Gespräch kamen. | ||
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| + | Neben den interessanten Vorträgen und Diskussionen im Coubertin-Saal des Manfred von Richthofen-Hauses des LSB Berlin trugen die Exkursionen und Führungen zu einigen zentralen sporthistorischen Orten Berlins wesentlich zur Kontaktpflege bei: der Rundgang durch das Deutsche Sportforum im Olympiagelände, der Besuch des Wassersportmuseums in Berlin-Grünau, die Führung durch das Humboldt-Forum in Berlin, wo einst im Berliner Schloss das Museum für Leibesübungen untergebracht war, und nicht zuletzt der [https://www.ltv-berlin.de/de/aktuell/news/beitrag/olympia-traeume-box-legenden-und-ein-besonderes-parkett Besuch der Max-Schmeling-Halle] in Berlin, die aus Anlass der Bewerbung Berlins für die Olympischen Spiele in Berlin 2000 geplant und gebaut wurde. | ||
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| + | Der Begriff des Sports ist ebenso offen wie die Begriffe Museen, Ausstellungen, Archive und Sammlungen. Sie alle liefern die Grundlage für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Kulturgut Sport. In den Geschichtswissenschaften ist das Thema Sport inzwischen zwar angekommen, aber leider scheint sich die Sportwissenschaft selbst, deren Aufgabe die Analyse und Reflexion des Phänomens Sports ist, kaum für dessen Geschichte zu interessieren. Während noch zu Zeiten des Kalten Krieges zahlreiche Professuren für Sportgeschichte in Ost- und Westdeutschland von Staats wegen ausgestattet waren, sind diese im vereinten Deutschland bis auf eine Professur an der Deutschen Sporthochschule Köln alle verschwunden. | ||
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| + | Das Symposium stand unter dem Motto „Das Gedächtnis des Sports stärken – den sporthistorischen Diskurs fördern“. Diesem Ziel sieht sich die DAGS als Dachorganisation von Sportmuseen, Sportarchiven und Sportsammlungen besonders verpflichtet. In Berlin ging es darum, sich über die Arbeit der jeweiligen Einrichtungen auszutauschen und Kontakte zu vertiefen, um am Ende dazu beizutragen, dass der Sport, wie er sich in seinen vielfältigen Inhalten und Erscheinungen entwickelt hat, als ein gesellschaftliches und kulturelles Phänomen unserer Zeit wahrgenommen und anerkannt wird. | ||
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| + | Das Programm verdeutlichte die Breite und Vielfalt, aber auch die Heterogenität, der sportkulturellen und sporthistorischen Szene. Alle Referentinnen und Referenten sowie die Veranstalter und Ausrichter waren sich einig, dass der in Berlin geführte Diskurs zur Sportgeschichte fortgeführt und intensiviert werden muss, um die kulturelle, gesellschaftliche und auch politische Bedeutung des Sports in der „klassischen Moderne“, wie es in einem Vortrag hieß, noch deutlicher ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. | ||
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| + | Den Veranstaltern des Forums für Sportgeschichte um Martina Behrendt und Gerd Steins sowie dem Landessportbund Berlin ist neben den Referentinnen und Referenten besonders für die gelungene Planung und Durchführung des 12. DAGS-Symposiums zu danken. | ||
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| + | Bericht: Michael Krüger | ||
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| + | ;Tagungsprogramm | ||
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| + | ====={{colored|blue|30. Sept. 2025}}===== | ||
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| + | ;Begrüßung und Eröffnung | ||
| + | *Friedhard Teufel (LSB) | ||
| + | *Prof. Dr. Michael Krüger (DAGS) | ||
| + | *Gerd Steins (FoS) | ||
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| + | ;Sektion 1 (Moderation G. Seins / M. Krüger) | ||
| + | *Dr. Alfred Hagemann / Humboldt Forum Berlin: Das Berliner Schloß in der Weimarer Republik – Der Kontext des Museum für Leibesübungen | ||
| + | *Markus Friedrich / Hauptstaatsarchiv Stuttgart: Die Sportausstellungen in Karlsruhe (1927) und Stuttgart (1951) | ||
| + | *Judith Kupke / Universitätsbibliothek der Humboldt Universität zu Berlin: Der historische Sportbestand der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin. Geschichte, Herausforderungen der Bestandserhaltung und Digitalisierungsprojekte | ||
| + | *Prof. Dr. Thomas Schmidt / Literaturarchiv Marbach: Die Literatur als Archiv der Sportgeschichte | ||
| + | *Dr. Markwart Herzog: Quellen – Überlieferungen – Erinnerungskultur: Ein Vierteljahrhundert sporthistorische Konferenzen in der Schwabenakademie Irsee | ||
| + | *Dr. Christian Kunz / Internationale Motivgruppen Olympiaden und Sport e.V.: Sportmemorabilia in privater Hand – Exklusives Hobby oder unverzichtbares Engagement | ||
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| + | ;Empfang LSB | ||
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| + | ====={{colored|blue|01. Okt. 2025}}===== | ||
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| + | ;Sektion 2 (Moderation M. Behrendt / Dr. M. Herzog) | ||
| + | *Prof. Dr. Rehamipour & Kathrin Grotz / Institut für Museumsforschung Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz: Museen zählen – auch in Euro. Erfolgsfaktoren und ökonomische Wirkungen der Museumslandschaft in Deutschland | ||
| + | *Dr. Andreas Höfer / Deutsches Sport- & Olympiamuseum Köln: Sportgeschichte im Schaufenster – Anmerkungen zur Geschichte des Deutschen Sport & Olympiamuseums | ||
| + | *Dr. Manfred Wichmann / Haus der Geschichte Bonn: Sammlung in Bewegung – Neue Perspektiven auf den zeithistorischen Sport im Haus der Geschichte in Bonn | ||
| + | *Dr. Veronika Springmann / Sportmuseum Berlin: Eine Medaille hat (mehr als) zwei Seiten – Sportgeschichte im Museum | ||
| + | *Friederike Kaiser / Alpines Museum München: Du stehst im Mittelpunkt! Resonanz auf die Neueröffnung des Alpinen Museums | ||
| + | *Marcel Wedow / Fußballmuseum Tabarz: Eine Fußballzeitreise der besonderen Art | ||
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| + | ;Sektion 3 (Moderation Dr. T. Musial) | ||
| + | *Dirk Ullmann / Landestanzsportverband Berlin: Sportüberlieferung in der Deutschen Archivlandschaft – Alles unter Dach und Fach? | ||
| + | *Reinhard Altenhöner/ Staatsbibliothek Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz: Inszenierte Körper, inszenierte Macht: Leni Riefenstahl und Olympia 1936 im Spiegel ihres Nachlasses | ||
| + | *Lars-Broder Keil / Unternehmensarchiv Springerverlag Berlin: Das Tempo optisch einfangen. Künstlerische und fotografische Überlieferung zu Sportereignissen in einem Medienarchiv | ||
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| + | ;Exkursionen und Führungen | ||
| + | *Humboldt Forum Berlin: Überblicksführung zum Humboldt Forum mit einem Seitenblick auf das Berliner Schloss in der Weimarer Republik (Dr. Hagemann) | ||
| + | *Olympiapark Berlin: Das Deutsche Sportforum – Sport und Kunst im Olympiapark Berlin (G. Steins) | ||
| + | *Max-Schmeling-Halle: Olympia-Träume, Box-Legenden und ein besonderes Parkett. Ein tanzsportgeschichtlicher Rundgang durch die Max-Schmeling-Halle (D. Ullmann) | ||
| + | *Wassersportmuseum Grünau: Boote – Bojen – Pokale: Die Dauerausstellung des Wassersportmuseum Grünau und das Historische Regattagelände (V. Springmann/ R. Helms) | ||
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| + | ====={{colored|blue|02. Okt. 2025}}===== | ||
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| + | ;Sektion 4 (Moderation D. Kozlowski / M. Behrendt) | ||
| + | *Dr. Detlef Kuhlmann / Deutscher Handballbund: Sportverbände schreiben Geschichte – Aktivitäten im Handballsport | ||
| + | *Manfred Nippe / Landessportbund Berlin: Zeitgeschichte(n) aus dem Archiv des Landessportbundes Berlin – Die Teilnahme Südafrikas an der Gymnastrada 1975 in Berlin (West) | ||
| + | *Joris Hube / Landesdenkmalamt Berlin: Sportarchitektur erzählt Geschichte(n) - Olympia in Berlin – Bauten und Bedeutungen | ||
| + | *Söhnke Voskerau / Sportjugend Berlin: Politisch-historische Bildung mit jungen Menschen im Berliner Olympiapark. Aktuelle Perspektiven und Herausforderungen | ||
| + | *Dr. Jutta Braun / Dr. René Wiese / Zentrum Deutsche Sportgeschichte e.V.: Wanderschaft, „Weltpresse“ und Vandalismus – Erfahrungen aus 20 Jahren Sportgeschichte on the road | ||
| + | *Dr. Alexander Priebe / Universität Marburg: Das Institut für Leibesübungen der Philipps- Universität und die Sportstadt Marburg – eine partizipative Ausstellung | ||
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| + | ;Resümee und Abschlussdiskussion | ||
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| + | <br><hr class="aktuellelinie"><br><br> | ||
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==={{colored|blue|Aufbau eines Archivs zum „Frohburger Dreieck“}}=== | ==={{colored|blue|Aufbau eines Archivs zum „Frohburger Dreieck“}}=== | ||
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Aktuelle Version vom 14. März 2026, 17:30 Uhr
Willkommen bei der Deutschen Arbeitsgemeinschaft von Sportmuseen, Sportarchiven und Sportsammlungen e.V.
Ankündigungen und Neuigkeiten für das Jahr 2026Ausstellung "3000 Jahre Olympische Spiele"DAGS-Mitglied bei den Winterspielen in Milano Cortina 2026
Migration, Integration und Identität im deutschen Sport in historischer Perspektive13. DAGS-Symposium am 20./21. November 2026 in HannoverAnkündigungen und Neuigkeiten für das Jahr 2025 | |||||||||||||
Zwischen Idealismus und NS-IdeologieDLRG beleuchtet ihre widerspruchsvolle Geschichte zwischen 1925 und 1945„Das Gedächtnis des Sports stärken – den sporthistorischen Diskurs fördern“Bericht über das 12. DAGS-Symposium anlässlich 100 Jahre Gründung des „Museum für Leibesübungen“ zu Berlin vom 30. September bis 2. Oktober 2025 beim Landessportbund BerlinAufbau eines Archivs zum „Frohburger Dreieck“Sportarchivisches Themenheft der “Berliner Archivrundschau” (Heft 1/2025)Von Dirk Ullmann (Archivbeauftragter des Landestanzsportverbandes Berlin)DAGS stellt letzte Weichen für das nächste sporthistorische SymposiumVorstand berät in Leipzig auch Satzungsänderungen und weitere KooperationenTagungsankündigung, 30. September bis 2. Oktober 2025 in Berlin12. DAGS-Symposium anlässlich 100 Jahre „Museum für Leibesübungen“ zu BerlinPodcast zur Geschichte des Landestanzsportverbandes Berlin e.V.70 Jahre LTV Berlin (8. März 1955)75 Jahre Deutscher Turner-Bund (1950-2025)Von Michael KrügerGemeinsam für eine Stärkung der Erinnerungskultur des SportsDOSB und DAGS vereinbaren sporthistorische TagungNeuerscheinungTagungsband des 11. DAGS-Symposiums, Kloster Maulbronn 12./13. Oktober 2023 |
Inhaltsverzeichnis
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Chronik der VorjahreWas war im Jahr 2024 aktuell?Was war im Jahr 2023 aktuell?Was war im Jahr 2022 aktuell?Was war im Jahr 2021 aktuell?Was war im Jahr 2020 aktuell?Was war im Jahr 2019 aktuell?Was war im Jahr 2018 aktuell?Was war im Jahr 2017 aktuell?Was war im Jahr 2016 aktuell?Was war im Jahr 2015 aktuell?Was war im Jahr 2014 aktuell? | |||||||||||||